Skalierbares Zentrales Messverfahren (SZM)
Das Skalierbare Zentrale Messverfahren ist ein Serverzentriertes standardisiertes Verfahren zur Erhebung objektiv vergleichbarer Zugriffsdaten für Online-Angebote. Das SZM-Verfahren ist derzeit in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Spanien im Einsatz.
Für die Auswahl des Verfahrens standen höchste qualitative Aspekte im Vordergrund. Plattformunabhängigkeit, die einfache Implementierung, Entwicklungsfähigkeit, Transparenz und die Robustheit des Verfahrens sind wesentliche Kriterien, die das ÖWA-Verfahren erfüllt.
Logfileauswertungen
Das SZM-System basiert ursprünglich auf dem Prinzip der Logfile-Auswertung. Jeder Datenzugriff wird protokolliert und in sogenannten Logdateien abgespeichert, die die Basis für herkömmliche Logfile-Analysen sind. Das SZM-System wertet die Datenzugriffe in Echtzeit aus, die Auswertung von großen Logdateien ist daher nicht mehr notwendig.
Bei herkömmlichen Logfile-Analysen entspricht die Anzahl der abgerufenen "Seiten" üblicherweise der Anzahl der abgerufenen HTML/HTM-Dateien. Da eine HTML-Seite aus mehreren HTM/HTML-Dateien zusammengesetzt sein kann (Frames), ist diese Kenngröße nicht zuverlässig. Die Kenngröße "Hits" ist die Anzahl aller abgerufenen Dateien (also auch Bild-, Multimediadateien). >>mehr
Aufbau des SZM
Um eine einheitliche und vergleichbare Auswertung der Zugriffe zu gewährleisten, wird bei dem SZM-Verfahren ein sogenannter Zähltag (Zählpixel) verwendet, der eine Seite repräsentiert.
Der Zähltag verweist auf eine unsichtbare Grafik, die auf den einzelnen Seiten der Angebote implementiert wird. >>mehr

