Digitale Spendings steigen rasant, allerdings gibt es Probleme bei der Viewability-Messung

Aktuelle Studien orten Probleme bei der Viewability-Messung. Das zeigt der aktuelle Digital Brand Advertising and Measurement Report des IAB Europe.

Österreich ist im Bereich der Viewability und Viewable Viewtime von Onlinewerbung weiter Nummer eins in Europa. Bei der Messung digitaler Kampagnen herrschen zwischen dem tatsächlichen Wunsch zu messen und der tatsächlichen Umsetzung allerdings teils hohe Diskrepanzen.

Das IAB nennt dabei eine Kluft zwischen dem Wissen, was gemessen werden soll, und der konkreten Umsetzung. Die 650 befragten Akteure auf Käufer- wie Verkäuferseite europaweit nennen in der Evaluierung ihrer Maßnahmen Kennzahlen wie Kaufabsicht (88 Prozent), Verkäufe (79 Prozent) und Steigerung direkter Websitebesuche (77 Prozent) als besonders wichtig. Daten, die für die Auswertung dieser Parameter zur Verfügung stehen, sind aber laut dem IAB-Report nicht in ausreichendem Maße vorhanden. Und: Diese werden auch nur von knapp der Hälfte tatsächlich gemessen. Nur 48 Prozent der befragten Agenturen, Werbetreibenden und Publisher europaweit geben an, die Sichtbarkeit tatsächlich zu messen. 80 Prozent der Studienteilnehmer nennen allerdings den Umstieg von „Served“ auf „Viewable Impressions“ als Top-Priorität.

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