Klassische Medien profitieren von Vertrauenskrise in Social Media und Influencer

Aktuelle INTEGRAL-Studie belegt hohes Sicherheitsempfinden der User bei klassischen Medienmarken. Social Media haben geringen Einfluss auf Kaufentscheidungen.

Datenskandale, Hass-Postings, Fake-News und laufende Änderungen der Algorithmen führen laut einer kürzlich präsentierten Integral-Studie zu einem deutlichen Vertrauensverlust in soziale Medien. Dazu wurden 1.000 Österreicher im Alter über 14 Jahren zu ihrem Nutzungsverhalten und ihren Kaufentscheidungen im Internet befragt. 45 Prozent der Nutzer geben an sich auf klassischen Nachrichtenportalen sehr sicher zu fühlen. Nur 17 Prozent der User geben an, sich auf sozialen Netzwerken sehr sicher zu fühlen.

61 Prozent der Befragten informieren sich online, bevor sie im stationären Handel einkaufen. 46 Prozent wählen den umgekehrten Weg und holen sich ihre Informationen offline und kaufen online. 49 Prozent nennen Online-Werbung als Kaufimpuls für Einkäufe im stationären Handel. 51 Prozent werden von klassischer Werbung beispielsweise in Tageszeitungen, Magazinen, Radio oder Fernsehen zum Online-Einkauf inspiriert.

Besonders hohe Relevanz für Einkäufe haben Bewertungen im Internet: 59 Prozent vertrauen dem Wissen der Crowd. 35 Prozent informieren sich über Werbung in klassischen Medien und 20 Prozent über Online-Werbung. Der Präsenz in sozialen Medien ist nur für 14 Prozent der Befragten wesentlich für ihre Kaufentscheidung.

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