Cross-Device-Einkäufe als neuer Normalfall

Durch den Einsatz von unterschiedlichen Endgeräten verändert sich das Einkaufsverhalten von Online-Shoppern im Einkaufsprozeß. Das hat in Folge auch deutliche Auswirkungen auf den E-Commerce.

Cross-Device Transaktionen machen mittlerweile ein Drittel der Online Sales in Deutschland aus. Ein Richtungswechsel von einer gerätebezogenen hin zu einer nutzerorientierten Betrachtung ist daher für Retailer von entscheidender Bedeutung. In diesem Sinne hat Criteo das Einkaufsverhalten von Online-Shoppern weltweit untersucht und prognostiziert bedeutende Entwicklungen beim geräteübergreifenden E-Commerce.

Dank Cross-Device-Erfassung lassen sich Budgets besser einsetzen, so eines der Ergebnisse des Reports: Kunden setzen in einem Kaufprozess verschiedene Geräte ein, angefangen von der Suche bis hin zum Kaufabschluss, so die Studienautoren. Traditionelle Analyse-Tools würden hier nur die Aktivitäten pro Gerät betrachten und liefern daher ein unvollständiges Bild des Multi-Device-Prozesses. Criteo stellte außerdem fest, dass 33 Prozent der deutschen User zwei oder mehr Geräte in ihre Onlinetransaktionen involvierten.

Mobile bleibt die treibende Kraft: Der Kaufprozess ist über alle Geräte hinweg dynamisch, aber Mobile weist in der Studie sowohl steigende Transaktionsraten, als auch einen durchschnittlich größeren Warenkorb auf. Dabei wurden 38 Prozent aller Onlinekäufe in Deutschland auf einem Mobilgerät abgeschlossen, was einem jährlichen Wachstum von 19 Prozent entspricht.

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