Mediennutzungsverhalten der Generation Z

Mehr als die Hälfte der 14- bis 20-Jährigen nutzt täglich oder beinahe täglich Video on Demand-Angebote im Netz - und zwar überwiegend am Smartphone.

Für die Generation Z gilt: Die Digitalisierung hat das Mediennutzungsverhalten der 14- bis 20-Jährigen drastisch verändert. Die ungeteilte Aufmerksamkeit für ein einzelnes Medium ist bei den jungen Konsumenten eher die Ausnahme denn die Regel. Bereits 92 Prozent der nach 1995 Geborenen konsumieren Filme, Serien und andere Bewegtbildinhalte online. Video on Demand (VoD) nimmt in der Generation Z schon jetzt über die Hälfte der Bewegtbildnutzung ein (52 Prozent). Lediglich ein Drittel entfällt auf klassisch lineares TV (33 Prozent). Das zeigt die aktuelle Studie "My Screens IV" der Mediaagentur Initiative Media. Mehr als die Hälfte der 14- bis 20-Jährigen nutzt täglich oder fast täglich VoD-Inhalte auf YouTube, Netflix oder Amazon Video, über 80 Prozent auf dem Smartphone.

Wenn die Generation Z klassisches Fernsehen auf dem TV-Gerät konsumiert, dann im Wesentlichen zu Informationszwecken. Im Vergleich zu anderen Altersgruppen sind sie dabei überdurchschnittlich häufig auf einem Second Screen aktiv, am öftesten per Smartphone.  Aber auch der Laptop spielt für die Generation Z noch eine große Rolle. Am klassischen Fernsehen schätzen sie die Informationsfunktion sowie, dass es "Freunde und Familie zusammenbringt". Schließlich ist ein Großteil der Generation Z noch bei den Eltern zuhause. Video on Demand hingegen bietet aus ihrer Sicht abwechslungsreichere Inhalte.

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