Globale Nachfrage nach Smartphones auf Höchststand

Weltweit wurden im zweiten Quartal 2017 bereits 347 Millionen Smartphones verkauft.

Die Veröffentlichung der aktuellen GfK-Studie belegt für 2017 ein Plus von vier Prozent in Bezug auf die weltweite Smartphone-Nachfrage, welche im zweiten Quartal 2017 bei 347 Millionen Geräten lag. Die Schwellenländer Asiens waren mit einem Anstieg um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr treibende Kraft für das Nachfragewachstum, gefolgt von Mittel- und Osteuropa mit elf Prozent und Lateinamerika mit zehn Prozent. Attraktive Produkte und Innovationen halten die Austauschzyklen kurz - dies manifestiert sich je Region in höchst unterschiedlicher Weise, wie die Zahlen belegen.

In Westeuropa sinkt die Nachfrage das dritte Quartal in Folge und beläuft sich im zweiten Quartal 2017 auf insgesamt 28,7 Millionen Einheiten. Grund dafür ist eine Sättigung in den größten Märkten Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Dort sank die Nachfrage zwischen vier Prozent und sieben Prozent.

Das Motto in Mittel-und Osteuropa heißt ‘Wachstum und positive Aussichten“, denn die Region konnte mit 18,7 Millionen Smartphones für das zweite Quartal 2017 einen Anstieg von 11 Prozent zum Vorjahresquartal verbuchen. In Russland stieg die Nachfrage im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent, in der Ukraine um 22 Prozent.

In Lateinamerika wächst die Nachfrage trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten im zweiten Quartal 2017 um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 27 Millionen Einheiten an. Diese Entwicklung wird vor allem durch den Nachholbedarf für Smartphones in Brasilien vorangetrieben. Trotz des unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds stieg der Smartphone-Absatz im zweiten Quartal um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau.

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