Smartphone als unverzichtbarer Begleiter

Laut dem aktuellen Austrian Inernet Monitor des Meinungsforschungsinstituts Integral wird die permanente Erreichbarkeit bei 89 Prozent der Teenager vorausgesetzt.

Konnte man bis vor ein paar Jahren primär Menschen, die alleine unterwegs waren, beim Zeitvertreib mit dem Mobiltelefon beobachten, wird es immer mehr zur Selbstverständlichkeit, den Gesprächspartner kurz warten zu lassen, während man über das Handy mit der Außenwelt in Kontakt tritt. Immer mehr Menschen werden ohne ständigen Zugang zu persönlichen Nachrichten und Sozialen Netzen regelrecht nervös. Zu diesem Phänomen berichtet der Austrian Internet Monitor aus dem zweiten Quartal 2017.

Permanente Erreichbarkeit wird heute bei 70 Prozent der telefonisch befragten Teilnehmer vorausgesetzt. Besonders stark vertreten Teenager (89 Prozent) diese Ansicht. Dies schafft die Grundlage für eine breite Akzeptanz der Verwendung des Smartphones in Gesellschaft. Immer mehr Menschen gestehen ein, dass sie bei Smartphone-Abstinenz nervös werden - diese Gruppe hat sich seit dem Jahr 2016 von acht auf 13 Prozent gesteigert. Fehlt der Zugang zu den sozialen Medien bei den unter 30-Jährigen, ist jeder Vierte und in der Gruppe der Personen in Ausbildung, gar jeder Dritte unentspannt. Dennoch setzt ein Nachdenkprozess ein, denn 25 Prozent der Teilnehmer finden, dass sie zu leicht erreichbar sind. Auch Multitasking ist bei Personen unter 39 Jahren eine ausgeprägte Fähigkeit. Frauen trauen sich diese stärker zu als Männer, denn 18 Prozent behaupten,  sie könnten sich während der Beantwortung von Textnachrichten auf dem Handy, auf ein persönliches Gespräch konzentrieren.

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