Siri, Alexa und Co mag nicht jeder zur Freundin

Während die digitalen Sprachassistenten bereits einen relativ hohen Bekanntheitsgrad haben, hinkt die Nutzung noch deutlich hinterher.

Im dritten Quartal wurden Frau und Herr Österreicher zu Relevanz und Nutzung von digitalen Sprachassistenten im Zuge des aktuellen Trendmonitors von Integral und dem IAB Austria befragt. Aktuell nützen nur 27 Prozent diese technische Neuerung. Zumindest ein digitaler Sprachassistent ist 82 Prozent der Befragten namentlich bekannt, wobei es zwischen Männern und Frauen kaum Unterschiede gibt. Mit 94 Prozent erreichen die freundlichen Assistenten in der sehr jungen Zielgruppe der 14- bis 19-Jährigen den höchsten Bekanntheitswert. Dieser sinkt mit zunehmendem Alter nur leicht und erreicht seinen Tiefpunkt bei den über 70-Jährigen mit 55 Prozent. Die höchste Bekanntheit hat Apples Siri (63 Prozent), knapp gefolgt von Amazons Alexa (62 Prozent) und dem Google Assistant (38 Prozent).

Durchschnittlich 27 Prozent der Befragten nutzen Siri, Cortana und Co, wobei männliche User (30 Prozent) leicht dominieren. Besonders stark fällt die Nutzung bei den 14- bis 19-Jährigen aus, denn dort sprechen bereits 40 Prozent der Umfrageteilnehmer mit ihren Sprachassistenten. In der Altersgruppe der 20- bis 59-Jährigen liegt die Nutzung bei knapp unter 30 Prozent, bei den über 60-Jährigen nimmt sie weiter ab. Siri führt mit 14 Prozent die Nutzung und der Google Assistant belegt mit elf Prozent den zweiten Platz. Amazons Alexa wird nur von vier Prozent der Befragten genutzt. Cortana von Microsoft, Tinka von T-Mobile und Bixby von Samsung werden jeweils nur von einem Prozent der Befragten genutzt und spielen am digitalen Sprachassistenten-Markt somit fast keine Rolle.

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