Österreich innerhalb EU bei E-Commerce ganz vorn mit dabei

Österreich liegt bei einem Unternehmensanteil von 69 Prozent an E-Commerce Kanälen, die an Kunden in anderen EU-Ländern liefern.

Die größten Anteile von EU-Unternehmen mit E-Commerce-Kanälen im Jahr 2016, die an Kunden in anderen EU-Mitgliedstaaten verkauften, wurden in Zypern mit 71 Prozent und Österreich mit 69 Prozent verzeichnet. Das Ranking wird durch die Staaten Luxemburg (61 Prozent), Litauen (57 Prozent) sowie Italien, Griechenland und Malta (je 55 Prozent) fortgeführt. Was den Handel mit Nicht-EU-Ländern anbelangt, verkauften lediglich Unternehmen mit Web-Verkäufen in Zypern über die Hälfte (62 Prozent) ihrer Waren oder Dienstleistungen an Kunden außerhalb der EU. Darauf folgten die Länder Malta (44 Prozent), Irland (41 Prozent), Portugal (40 Prozent) sowie Österreich und Griechenland mit 39 Prozent. Diese Informationen wurden von der Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht, und stellen einen Teil der Ergebnisse einer Erhebung dar, die 2017 über die Nutzung von IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) und E-Commerce in Unternehmen durchgeführt wurde.

Im Jahr 2016 gingen bei in der Europäischen Union (EU) angesiedelten Unternehmen (mit mindestens zehn Beschäftigten) 16 Prozent der Bestellungen über eine Webseite oder App ein. Web-Verkäufe beinhalten sowohl Verkäufe an private Verbraucher als auch an andere Unternehmen. Der Anteil von EU-Unternehmen, die über das Internet verkaufen, stieg von 12 Prozent im Jahr 2010 auf rund 16 Prozent im Jahr 2014. Seither blieb dieser Anteil relativ stabil. Von den Unternehmen, die Web-Verkäufe tätigten, verkauften nahezu alle (97 Prozent) an Kunden im eigenen Land, weniger als die Hälfte (44 Prozent) an Kunden in anderen EU-Mitgliedstaaten und über ein Viertel (28 Prozent) an Kunden außerhalb der EU.

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